Jede Zeugung erfolgt durch die integrative Verschmelzung zweier gegensätzlicher Pole, die wir landläufig als Plus und Minus bezeichnen. Wie wir alle wissen, ziehen sich nur gegensätzliche Pole an, während „gleichgeschlechtliche“ Pole sich „normalerweise“ abstossend finden, ausser, sie vertuschen ihre wahre geistig-spirituelle Identität hinter einer Maskerade der unbewussten Verdrängung des innerlich Ungeliebten.

Jede Form von Zeugung läuft meiner Meinung nach immer folgendermassen ab:

Eine Seite der dual konzipierten Medaille, die ich sehr gerne als passiv weiblichen, hohlräumig-introvertierten Pol bezeichnen würde, wartet gespannt auf das Eintreffen des aktiv männlichen, erigiert-extrovertierten Poles.

Weil die in sich selbst ruhende Passivität im Bewusstsein des Menschen unbewusster-weise mit dem vom aktiven Leben verhassten Tod gleichgesetzt wird, verliert das weiblich abwartende Prinzip zwangsläufig ihre genesisch gleichwertige Stellung innerhalb der dualen Komposition der Zeugung. Damit ist es schon Mal schlecht, wenn man(n) physisch als Frau auf die Welt gekommen ist, unterschwellig umgibt dieses Geschlecht das formauflösende Fluidum des Todes und wird damit mit dem das Leben heimsuchende „Böse” gleichgesetzt.

Egal, welches physische Geschlecht wir unser eigenes nennen dürfen, wollen oder müssen, je nach persönlichem Gusto, sind wir immer der Teil und das Ergebnis der „Neues-schaffen-Wollenden“ Kopulation von ICH und NICHTICH, der leider Gottes dazu verdammt sein wird, „ICH” sagen zu müssen, damit werden wir zwangsläufig von einem ominösen aus dem Reich jenseits unseres ICHs auf uns hereinbrechenden NICHTICH geschwängert, diese Überlegung zwingt den „ICH“-sagenden Menschen in die Rolle eines passiv empfangenden Minus-Pols. Wenn ich aber unser ICH mit dem passiven Abwarten assoziiere, dann bedeutet dies doch nichts Geringeres, als dass wir in gewisser Weise von weiblich passiver Natur sein müssen.

Diese halsbrecherische Überlegung hat zur Folge, dass sich der Mensch als ein aus dem Paradies gefallener Engel empfinden muss, denn die aktive Befruchtung kommt immer von Aussen, also aus der Welt des grenzenlosen NICHTICHs. Da es aber auch männliche Menschen gibt, muss diese von aussen in uns eindringe Energie der Zeugung auf der einen Seite ebenfalls von männlicher Natur sein, da nur das erigierte Glied in die weibliche Vagina eindringen kann, jedoch darf auf der anderen Seite dieses Männliche kein realer Mensch sein, sonst stimmt am geistig-spirituellen Prinzip der Zeugung etwas gewaltig nicht.

Die einfachste Lösung innerhalb der patriarchalen Sinnsuche, in der nur das stramm stehende Glied als Sinnbild des Lebens erachtet und geachtet werden kann, um das Prinzip der gegensätzlichen Zeugung aufrecht halten zu können, ist folgende, die Gelehrten dieser Welt erzeugen das Bild eines im Himmel seienden männlichen Gottes, der in die irdische Presche, das zum Leben erweckte adamische Vakuum unseres geteilten Bewusstseins springen muss, um den Platz innerhalb des Aktes doch noch mit einem männlichen Kompensationssymbol aufzufüllen und dieses von aussen Kommende, aus der Welt des NICHTICHs in uns eindringen-wollende Prinzip wird in der griechischen Mythologie mit dem Gottvater Uranus gleichgesetzt, der Gaja, die ruhende und empfangende Mutter Erde mir seinem Samen beglückt.

Innerhalb meiner geistig-spirituellen Auseinandersetzung mit unserer sinnlosen Existenz, muss nun Uranus in dem weissen Licht diese mythologische Vorgabe gleichermassen erfüllen, sodass er als das das vom Himmel gesandte Glied im EGOSpiel des Menschen auftauchen muss (die unbefleckte Empfängnis), der zum einen den Sinn suchenden Auftrag des ALL-EIN-SEINs der dualen Ebene Adams einverleiben will und auf der anderen Seite innerhalb unserer irdisch geborenen Pilgerreise die plötzlich von aussen auf uns hereinbrechende Fügung des Schicksals, des korrigierend eingreifenden „Ihr Wille geschehe” sein muss.

Nicht umsonst wird Uranus mit dem Prinzip des Terrorismus umschrieben, was zwar so nicht ganz stimmig ist, denn er ist nur der Überbringer des unser EGO harmonisierenden „Ihr Wille geschehe”, nicht aber die physisch fassbare Botschaft selbst, die ist im hintergründig formlosen Reich von Plutonia angesiedelt, die im Auftrag von „ganz Oben” unsere lunarisch ritualisierte Sinnsuche mit frischem Leben erquicken will.

Uranus ist die geistig-spirituelle Klinge der all-ein-seienden Schöpfung, die wie von Zauberhand geführt, den unergründlichen Anweisungen von Jupiter gehorchen wird, der seinerseits nur der konkrete Vollstrecker aus der Welt des NICHTICHs ist und damit für den immerwährenden Erhalt der neptunianisch-chironischen Ordnung innerhalb der Schöpfung besorgt sein muss.

Uranus herrscht über das CLAVIskopal 7. Haus - das Haus der von aussen kommenden Befruchtung, welches zugleich das erste Haus der Welt des unser ICH ausgleichenden NICHTICHs darstellt.

Dieses Haus will mit seiner Botschaft nachhaltig in uns, in unseren ICHInnenkreis eindringen, uns quasi mit dem grenzenlosen „Ihr Wille geschehe” schwängern, damit wir endlich wieder zu unserem ganzen Selbst finden können und damit die innere Leere wieder mit Sinn aufgefüllt werden kann.

URANUS

Das erschaffende Prinzip des Funkensprungs des „Ihr Wille geschehe“

DAS PATRIARCHALE INTERPRETATIONSWERKZEUG DES WEISSLICHTIGEN ADAMS

CLAVISKOP

WILLKOMMEN

PLANETENSTELLEN

Das Gesetz

Ausgangslage

Entwicklung

Ausleben

Archetypen

Im Gespräch

Mein Buch

TERMINE

ÜBER MICH

CLAVIpolaris

IMPRESSUM

An Anfang

schuf Gott

Himmel

und Erde

Als Mann und

Frau erschuf er ihn

Polarität

Adam (Tag)

und Eva (Nacht)

Apokalypse

/

/

/

/

/

/

CLAVIskop

ENERGIELAUF

ARTIKELZUORDNUNG

Weltbilder

Geozentrik

Heliozentrik

ICH Ebene

NICHTICH Ebene

ICH Körperlichkeit

NICHTICH Körperlichkeit

Erde

Sonne

Uranus

Plutonia

ICH Bedürftigkeit

NICHTICH Bedürftigkeit

Mond

Merkur

Jupiter

Saturnia

NICHTICH Geistigkeit

Neptunia

Chiron

ICH Geistigkeit

Venus

Mars

Asteroridengürtel

DAS BILD CLAVIskop

Matriarchal

Ungeborenes

Patriarchal

Geborenes

© 2017 - ANDREAS CLAVADETSCHER

PREISE