Als geborene Erdenbewohner sind wir im Rahmen unserer adamischen Sinnsuche unbewussterweise gezwungen, unser Haupt gegen den realen Himmel zu erheben.

Nicht nur, dass dieses demutsvolle Hinaufblicken eine perfekte Analogie zu unserer vergessenen Geistigkeit, die nur im grenzenlosen Raum der formlosen Schwärze unserer dualen Schwester Lilith zu finden ist, darstellt, nein, viel mehr ist es äusserst spannend zu erkennen, dass wir auf unserer Reise des erinnernden Erkennen-Wollens ausgerechnet der scheinbar Leben spendenden Sonne zuerst „begegnen”, die, wie ein allmächtiger Herrscher quasi einem kosmischen König gleich, über das Leben hier unten auf der Erde zu wachen scheint.

Damit muss die Sonne und ihre Leucht- und Strahlkraft im nach sinnvollen Antworten suchenden Bewusstsein des Menschen eine besondere Stellung einnehmen, denn das „oberflächlich irdische“ Leben richtet sich scheinbar nach dem jeweiligen Stand der Sonne am Horizont.

Wenn wir als ganzheitlich denkende Wahrheitsforscher davon ausgehen, dass das Leben hier auf der Erde im Schosse der Dunkelheit gezeugt wurde, um im geborenen Körper die all-ein-seiende Schöpfung ihrem ganzheitlichen Wesen nach verstehen zu können, müssen wir als ein erster Schritt in ein solches Bewusstsein der Ganzheitlichkeit anerkennen, dass wir zuerst die Sonne ihrem Wesen nach vollständig verstehen müssen, um einen weiteren Schritt in Richtung „himmlisches Paradies” unternehmen zu können.

Weil die Sonne als geborene Frucht der himmlisch-irdischen Zeugung betrachtet werden kann, ist sie gleich dem Menschen dazu auserkoren, dem adamisch geteilten Leben ihren „eigenwilligen“ Stempel aufzudrücken, denn die Sonne ist eine symbolische Analogie zu unserem „Mein Wille geschehe”, welches nach unserer Geburt ins weisse Licht die Welt gnadenlos unterjochen muss, im Sinne von, die Welt des NICHTICHs muss jederzeit zu meinen Diensten stehen, andernfalls ist mein eigenes Leben keinen Pfifferling wert - nur so, nur auf diese egoistische Weise kann sich die Sonne scheinbar ihres ganzheitlichen Selbst bewusst werden.

Die Sonne, als ein reales Manifest der adamisch polar-geteilten Welt steht im Zentrum unseres Sonnensystems, und zwingt, ohne eine Ahnung davon zu haben, jeden sie umkreisenden Planeten sich explizit und ausnahmslos in der Form zeigen zu müssen, der für die Schwingung der Sonne zugänglich, im Sinne von kompatibel ist.

Jede andere der Sonne nicht zugängliche Form von SEIN löst sich nach dem Auftreffen der extrovertierten Lichtstrahlen sofort in NICHTS auf. Nicht, dass diese Formen nicht existent wären, nein, das Verschwinden hat nur mit der Unfähigkeit der Sonne zu tun, andere Formen von SEIN zu lassen zu können, die nicht in der gleich solaren Taktfrequenz schwingen. Damit ist die Sonne ein CLAVIskopales Sinnbild für das alles beherrschen-wollende EGO des Menschen.

Dieses kreisrund ausufernde, dieses grenzenlos ausströmende EGO richtet nun seine idealisierende und ritualisierende solar-lunarische Mangel/Wunsch-Bedürftigkeit, die erst mit unserem ersten Schrei, unserem ersten tiefen Atemzug in den Fluss des Lebens willentlich eingreifen wird, in die Weiten des Universums und erhofft unbewusst, dass die Welt jenseits der eigenen ICHAbgrenzung die Stimmgewalt unseres EGOs hören wird, um unsere gefühlten Mangel wieder zu stillen, sodass wir hoffentlich wieder innerlich voll sein werden können.

Da die Sonne die männlich extrovertierte, sichtbare Frucht der geistig-spirituell weiblich introvertierten unsichtbaren Empfängnis ist, muss sie zugleich über das 2. Haus innerhalb des CLAVIskopal ersinnten EGOPlans herrschen.

Nicht nur im Sonnensystem dreht sich alles um die glorifizierte Sonne, sondern auch in meinem CLAVIskopalen Interpretationswerkzeug nimmt dieses Zentralgestirn eine übergeordnete Rolle ein, da wir uns dieser ganzheitlich bewusst werden sollen, um sie eines Tages symbolisch dem apokalyptischen Tode zu übergeben.

Damit sind wir alle, jeder Einzelne von uns, gezwungen einen Blick hinter die „offensichtlichen“ Kulissen, hinter das schattenwerfende weisse Licht unserer Sonne werfen zu müssen, um den Teil unserer egoistisch solaren Leuchtkraft wieder zu erkennen, den uns das männlich expansive Licht des Patriarchats so gern und so selbstgerecht verwehrt - übrig bleiben als dualer „Hoffnungsschimmer der heilsamen Erkenntnis“ nur die fratzenartigen Fetzen unseres eigenen „bösartigen“ (weiblichen) Schattens.

Im CLAVIskopal 2. Haus findet das seinen Platz, das in unserem Leben als das „Da“-seiende Ziel unseres fokussierten Willens um jeden Preis erreicht werden will, da unser EGO idealisierenderweise davon ausgeht: „Erst wenn ich das erhoffte Ziel tatsächlich erreicht habe, es quasi mir nun gehört, bin ich innerhalb meines Wertesystems gut und unbewussterweise frei von Schuld“.

SONNE

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