Gemäss meiner Interpretation der GENESIS wurde in einem ersten „anfänglichen“ Schritt das noch in sich ruhende, ungeteilte ALL-EIN-SEIN in sich selbst geteilt, welches als Primärebene jeglichen SEINs die Dualität von NICHTS (Himmel, Lilith, 0) und ETWAS (Erde, Adam, 1) hervorbrachte. Dieses Prinzip der zeitlosen Gleichwertigkeit von Schwarz und Weiss muss, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, auch als die manifestierte Basis innerhalb des EGOSpiel des Menschen real anzutreffen sein.

Diese adamische Form der verdichteten Dualität finde ich in den zwei gleichzeitig-seienden Ebenen von ICH und allem, was ICH-nicht-bin, also die Welt des uns immer während umgebenden NICHT.

Dieses bedrohlich anmutende, dunkle NICHT, da nur diese Welt nach unserem Leben zu trachten scheint, muss bekanntermassen all die Teile unseres halbherzigen hellen ICHs beinhalten, die unser verängstigtes EGO im Rahmen seiner weisslichtig-idealisierenden Sinnfindung aus dem Reich seines Halbbewusstseins verbannen musste, um so das Vakuum der inneren Leere überhaupt lunarisch spüren zu können.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass nicht unser EGO als sogenanntes Wesen der „göttlichen Freiwilligkeit” dieses „Auslagern” erwirkt hat, da es scheinbar eine Ahnung davon hat, was angeblich „Richtig” oder „Falsch” sei, sondern die all-ein-seiende Schöpfung in ihrem Sinnfindungsbestreben ist ursächlich und damit anfänglich für das innere Vakuum des Menschen verantwortlich.

An dieser Stelle angekommen möchte ich dich als Leser darauf hinweisen, dass alles was war, was ist, was jemals sein wird, sich immer im Sinne der Schöpfung abspielt und dies unabhängig davon ob es in unserem subjektiven Wertesystem auf der Seite des heiligen „Guten“ oder auf der Seite des teuflischen „Bösen“ beheimatet ist, denn nicht unser „aus dem Paradies gefallene” ICH sucht in Wahrheit eine losgelöste Antwort auf die Frage „Wer bin ich eigentlich?”, sondern der Sinn suchende Geist des ALL-EIN-SEINs pocht unaufhörlich in unserer „leeren Brust“ – damit ist alles, was der Mensch zeit seines Lebens tut, ein „gewollter” Ausdruck einer gleichzeitig ALLES-seienden Schöpfung - eine geistig-spirituelle Erkenntnis der unbedürftigen Ganzheitlichkeit, die viele religiös-seiende Menschen ziemlich vor den Kopf stossen wird, denn nur die Sichtweise der nicht idealisierenden Ganzheitlichkeit befreit in letzter Konsequenz die Schöpfung vor der patriarchalen Vergewaltigung des „aus dem Himmel gefallenen“ Menschen.

Weil dem Menschen durch seine notwendige Geburt ins patriarchal einteilende Licht, die matriarchale Sicherheit Ganz-zu-SEIN völlig ab abhandengekommen ist, muss zwangsläufig in der Welt unseres individuellen NICHTICHs der Teil beheimatet sein, den wir partout nicht mehr in uns haben wollen. Somit kann die jenseitige Welt unseres NICHTICHs auch als das idealisiert-bedürftige Sammelbecken des für unser diesseitiges Licht abträglichen, das verteufelt weibliche „Böse” bezeichnet werden.

Wenn es der Mensch, und damit meine ich explizit EIN Mensch es eines Tages schaffen wird, diese vergessene NICHTICH-seiende Welt wieder in sich selbst integrativ zu vereinen, im Sinne einer alchemistischen Bewusstwerdung seines ganzen Selbst, kann sich der 7. genesische Tag der finalen Apokalypse endlich einstellen, denn die Welt der adamisch männlichen Aktivität konnte sich wieder der Schöpfung trauend hingeben und sich auf sein ruhendes matriarchal weibliches Zentrum der unbedürftigen Passivität konzentrieren, denn unser nach Licht dürstendes ICH hat die Angst vor dem Verlust seiner geborenen Form endlich verloren.

Bis es aber soweit ist, laben wir uns in der Hoffnung, dass wir uns in einer Spiralbewegung der Erkenntnis (Reinkarnation) Leben, um Leben in den Himmel empor-arbeiten müssen. In Wahrheit will die Annahme des Konzepts von Karma (= Leben übergreifende Auswirkung von Ursache und Wirkung von schlechtem oder gutem Karma) der Schöpfung jedoch ein einteilendes Bewusstsein unterjubeln, damit der Mensch und die Schöpfung auf diesem scheinspirituellen Umweg dennoch identisch sein können, was halt so einfach nicht stimmt und nie stimmen wird, da der Mensch die Schöpfung sich niemals gleichmachen kann.

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Die jenseitige Welt des uns ausgleichenden „Ihr Wille geschehe“

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