Nach dem nun die Sonne das Licht der Welt erblicken durfte, macht sie sich sogleich Sorgen, dass ihr aufkeimendes und ausströmendes Licht geradewegs wieder im Keim erstickt wird, denn ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, ist das Innerste unseres solaren EGOs mit dem Gefühl nicht mehr in der Ordnung zu SEIN beseelt und für dieses „Fühlen-Können” ist unser innerer Mond zuständig, der immer nach der Pfeife unseres solaren EGOs zu tanzen hat. Ähnlich dem am Nachthimmel majestätisch thronenden Mond, der auch nur dank der Leuchtkraft der Sonne für unsere Augen überhaupt sichtbar ist bzw. wird.

Die Mondsichel ist ein lebendiges Symbol für die Bereitschaft den Willen der Sonne in sich aufzunehmen, daher ist es innerhalb des Patriarchats auch nur allzugut verständlich, dass der Mond mit dem Prinzip der Empfängnis und dem weiblichen Zyklus in Verbindung gebracht wird. Leider hat sich aber ein kleiner, jedoch nicht ganz unerheblicher Fehler in dieser geozentrischen Sichtweise eingeschlichen.

Da der Mond nur den Teil von sich wiedergeben kann und darf, der für die Licht spendende Sonne in der Ordnung ihres halbherzigen SEINs ist und sich damit im „gut” geheissenen Einklang mit der extrovertiert männlichen Sonne befindet, befinden muss, kann wohl kaum von weiblich, im Sinne der Schöpferin gesprochen werden.

Daher sind alle Gefühle, die der Mond im solaren Herzen des adamischen Königs wahr-nehmen kann, in Tat und Wahrheit von männlicher Natur und folgen nur dem einen Ziel, der immerwährenden „Lebenserhaltung” unserer inneren Sonne, die eine Heidenangst vor dem Verlust ihrer ungezügelten Leuchtkraft hat, was wiederum nichts mit ganzheitlich geistig-spirituellem Bewusstsein zu tun hat.

Würde der Mond tatsächlich dem Ruf des ursächlich weiblichen Prinzips Lilith folgen, dann stünde unsere innere Sonne aber so was von schön blöd da, dass es kaum im Kopf auszuhalten wäre, denn der Mond würde das Licht der Sonne einfach nicht mehr bedürfen, was als matriarchal weibliche Blasphemie gegenüber der patriarchalen Göttlichkeit der Sonne bezeichnet werden kann und in unserer auf Aktivität ausgerichteten Welt unvorstellbar ist.

Daher verhüllen wir bereits im Vorfeld und als prophylaktische Sicherheitsmassnahme das evaisch weibliche Prinzip am besten vollständig unter schwarzen Tüchern, da diese alles adamisch formhaft Reale bekanntermassen vollständig auflösen - „nur“ so kann scheinbar dem Manne, dem gottgleichen Patriarchat nichts geschehen.

Mit dem Übertritt ins weisse Licht, das zugleich auch untrennbar mit dem Bilde der Sonne verwoben ist, daher auch die Begrifflichkeit Patriarchat, was so viel wie die Herrschaft der Väter über die Materie bedeutet, muss das Gefühl des Verlustes der inneren Ruhe an der momentanen Situation nichts ändern zu müssen einhergehen und genau um diesen Verlust der inneren „Zentrumsruhe” geht es bei unserer Sinnsuche.

Weil der Mensch die matriarchal innere Ruhe einfach SEIN-zu-Dürfen völlig verloren hat, im Sinne von vergessen, muss er diesen herben Verlust mit ETWAS auffüllen, das sich logischerweise ausserhalb seines Selbst befinden muss.

Würde der Mensch das bei seiner Geburt nun Vergessene noch immer in sich tragen, dann müsste er sich nicht auf den Weg in ein idealisiertes „Da” machen, in dem angeblich Milch und Honig fliessen, nur damit er diese in den Himmel erhobenen Geschenke des Lebens endlich sich selber stillen-wollend HABEN kann, sodass sie ihm die innere Leere wenigstens für den Moment eines Wimpernschlages vergessen lassen.

Damit ist es in meiner CLAVIpolaren Sichtweise die Aufgabe des halbschaligen Mondes die halbherzige Sonne körperlich fühlen zu lassen, dass es ihm innerlich an irgend „Substanziellem“, dennoch Unbeschreibbarem mangelt.

Diesen im Inneren unseres Wesens geborenen Gefühl des Mangels werfen wir als unsere, uns antreibende, unbewusst magnetisch anziehende Sehnsucht in die Welt unseres individuellen NICHTICHs und wünschen uns so sehr, dass wir Manifestationen ausserhalb unseres Selbst finden werden, welche wir als würdig erachten den nagenden Mangel in unserem „Herzen“ endlich beheben zu können.

Dass wir dabei die schöpferische Ordnung des „Ihr Wille geschehe“ mit jedem unserer egomanischen Schritten unbewussterweise aushebeln, im Sinne von mit jedem Schritt in Unordnung bringen, nehmen wir gleichermassen unbewusst in Kauf, denn wir sind die uns selbst am nächsten seienden „Schöpfer“ unseres idealisierten Glückes - auf diese sehnsüchtige Weise besteht, so glauben wir zumindest, die grösstmögliche Chance auf Heilung unserer geteilten Seele.

Der Mond herrscht über das CLAVIskopal 3. Haus der gefühlten Bedürftigkeit, die mit dem ersten Atemzug das Licht der Welt erblicken musste, denn das geborene EGO dürstet nach der stillenden Muttermilch. In diesem Haus finden wir das Prinzip, an dem es uns innerlich konkret mangelt. Dem Zeichen, welches über das 3. Haus regiert, möchten wir uns mit jedem unserer Taten sukzessive nähern, damit die Leere sich zunehmend verflüchtigen möge.

MOND

Das Prinzip des gefühlten Mangels nicht mehr ganz zu sein

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