Jupiter als grösster Planet unseres Sonnensystems, der bezeichnenderweise nicht nur hinter dem Asteroidengürtel anzutreffen ist, sondern und dies scheint mir äusserst spannend zu sein, die nachasteroidäre Gruppe auch noch anführt, dh. Jupiter ist der erste Planet innerhalb der Welt jenseits unseres abgegrenzten ICHBereichs und scheinbar das unbewusst avisiert offensichtlich fassbare Objekt unserer sehnsüchtigen Begierde, von dem wir uns wiederum unbewusst eine Heilung unserer zwiegespaltenen „Seele” erhoffen.

Man(n) muss sich einmal genüsslich die Tatsache vor Augen führen, dass „unser” Sonnensystem von der im Zentrum stehenden Sonne beherrscht wird und alles sich um diesen in der Mitte fixierten Zentrumspunkt dreht. Damit hat alles für unsere Sinne Sicht-bare wie auch das Unsichtbare immer auch eine unmittelbare Auswirkung auf den zentrischen Punkt in der heliozentrischen Mitte, denn alle Formen von SEIN befinden sich mit diesem in einer wechselwirkenden morphogen energetischen Verbindung, die man(n) durchaus als eine unsichtbar seiende Form einer geistig-spirituellen Beziehung (die unbedürftige Liebe des ALL-EIN-SEINs), die integrative Addition von ETWAS und NICHTS bezeichnen kann.

Aus dieser Überlegung und gestützt auf den spirituell-mythologischen Hintergrund der GENESIS ist das Sonnensystem ein gleichnishaftes Abbild unseres polar geteilten SEINs, dh. der geborene Mensch (gesamtes Sonnensystem) lebt sein halbherzig-sinnloses Leben innerhalb einer offensichtlich geteilten Spielwiese, die nur dank der dualen Gleichzeitigkeit von ICHWelt (vorasteroidär = ICH, 1 (ETWAS)) und NICHTICHWelt (nachasteroidär = DU, 0 (NICHTS)) eine bewusstseinsbildende Form von adamisch manifestierter integrativer Erinnerung darstellen kann. In der jenseitigen Ebene, in der wir das als „Böse” aus unserer fühlbaren ICHWelt ausgelagert haben, hat das von unserem EGO Ungeliebte einen Unterschlupf, einen evaischen Ort um einfach „nur” SEIN-zu-Dürfen gefunden.

Darin muss dieses weiblich in sich selbst passiv ruhende Innerste unseres geteilten solaren Selbst nun beheimatet sein, von dessen motivierender Existenz der ICHMensch eigentlich gar keine Ahnung mehr hat, dennoch von diesem Verdrängten, wie magisch-magnetisch angezogen wird, sodass unsere umherschweifenden Augen das uns zu unserem Glück noch Fehlende immer finden können, denn die Welt des nachasteroidären NICHTICHs gehört untrennbar zu unserem kreisrunden, innerlich hohlgeschössigen ICH.

In unserem auf Aktivität bedachten Leben geht es meiner bescheidenen Meinung nach jedoch ausschliesslich um die Auftragserledigung der schöpfungsbedingten Fragestellung: „Wer bin ich eigentlich”, daher muss in unserem Leben auch alles, jede Form von SEIN mit unserem individuellen solaren Auftrag und in letzter Sinn bildender Konsequenz mit unserem egozentrischen EGO zu tun haben, ähnlich dem Konzept des Sonnensystems, welches dem Menschen als erinnerndes Sinnbild in den „Himmel” gehängt wurde.

Wie wir alle wissen, ist das kosmische Sonnensystem durch den Asteroidengürtel in zwei Bereiche (vor & nach) eingeteilt, welche sich als morphogen verbundenes Ganzes gleichzeitig um die Sonne, den grenzenlosen Nabel des geborenen Systems drehen müssen.

Wenn also die Sonne in einer CLAVIskopalen Analogie zu unserem geteilten EGO betrachtet werden kann, dann muss Jupiter in gleichnishafter Weise für das EGO der Welt hinter dem Asteroidengürtel stehen, denn die Welt jenseits unserer sich vom Rest des SEINs abgrenzenden ICHWelt braucht gleichermassen einen „männlichen“ Anführer, nur so kann unser auf Aktivität ausgerichtete EGO den heilsamen Bezug zu seinen verdrängten passiven Wesenszügen herstellen.

Zum einen ist Jupiter wie die im vorasteroidären Bereich zentrierte Sonne der grösste Vertreter seiner Ebene und zum anderen zieht Jupiter mit seiner Gravitationskraft die hinter ihm folgenden Planeten ähnlich in seinen Bann, wie es die Sonne mit allen Planeten des ganzen Systems auch tut, damit gleicht die innere Strukturgebung der Welt des uns harmonisierenden NICHTICHs unserer subjektiven ICHWelt aufs sprichwörtliche Haar.

Somit könnte Jupiter auch als kleiner Bruder der Sonne bezeichnet werden, der dennoch wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge untrennbar zur Sonne gehört. Daher muss Jupiter auch Teile der Sonne in sich tragen, von dessen Existenz unser Zentralgestirn keine Ahnung (mehr) hat.

Da wir Menschen ein Leben leben, in dem wir nach dem Sinn des Lebens fragen, muss uns dieser Sinn in gewisser Weise fehlen bzw. bei unserer Geburt ins einteilend weisse Licht gänzlich abhandengekommen sein, sodass wir uns auf die schweisstreibende Suche nach dem uns wieder ganz-werden-lassendes Zentrum unseres geteilten SEINs machen müssen.

Jupiter muss als Einziger mit blossem Auge sichtbare Vertreter der Welt unseres eigenen NICHTICHs, dieses von unserem EGO ausgelagerte vergessene „nachasteroidäre Zentrum“ darstellen und unsichtbar verpackt beinhalten und durch seine aus-gleichende Existenz wieder in unser Leben bringen, damit wir das egozentrisch Vergessene künftig entweder geliebt in unserer Nähe haben wollen, um uns dadurch ansatzweise wieder ganz fühlen zu dürfen oder aber wir behaften den sichtbaren Jupiter mit dem Aspekt des „Bösen”, sodass wir die heimkehrende Erinnerung unseres vergessenen Innersten weit weg von uns selbst stossen können, damit wir im Rahmen unserer patriarchal geborenen adamischen Auftragsverweigerung in unserem geteilten Bewusst-sein ein Leben lang bleiben dürfen, wie wir uns egozentrisch-ritualisiert fühlen wollen - und einmal mehr dreht sich das schweisstreibende Hamsterrad.

Unabhängig, für welche Form der Scheinheiligkeit wir uns nach unserer Geburt auch immer unbewusst entschieden haben, Jupiter als einzig sichtbarer Vertreter des NICHTICHs ist im Auftrag der Schöpfung gezwungen unseren Weg der halbherzigen Sinnsuche von Zeit zu Zeit kontrollierend heimzusuchen, um unser umhertorkelndes EGO wieder auf den Weg der Schöpfung zu bringen, sollte es durch sein ausuferndes „Mein Wille geschehe” von diesem abgekommen sein und dieses Umlenken, dieses bisweilen hart ausfallende Anstupsen, des „Wenn möglich bitte Wenden”, birgt immer die totbringende Gefahr für unser EGO, seine liebgewonnene, seine gefühlte idealisierte Bedürftigkeit aufgeben zu müssen und wer will das schon?

Jupiter als riesen grosser, dennoch unfassbarer „Frontmann” des NICHTICHs beglückt das CLAVIskopal 9. Haus, welches sinnigerweise dem 3. Haus – dem Haus unserer gefühlten Bedürftigkeit Stirn bietend gegenübersteht. Dieses 9. Haus – ist das Haus der formauflösenden Transformation unserer ritualisierten Bedürftigkeit, von diesem Haus aus will die Welt unseres eigenen NICHTICH-seienden Jenseits den Weg nach Haus antreten.

Eine bisweilen schmerzerfüllte Heimreise der Integration des von unserem EGO Verdrängten, die immer mit dem völligen Verlust unserer bisherigen subjektiven ICHWahrnehmung einhergeht, sodass wir Menschen uns auch so sehr vor dem Schritt in die unbedürftige Ganzheitlichkeit der Geistigkeit sträuben, denn als Preis für die Erkenntnis unseres ungeteilten Selbst wird dieser Schritt in die „richtige Richtung” unser halb-herziges EGOSelbstbild einfordern und das wollen wir nicht, denn wir haben eine viel zu grosse Angst vor dem, was sich möglicherweise hinter unserem weisslichtig geteilten SEIN verbirgt, vielleicht ist es ja die matriarchale schwarzlichtige Dunkelheit unseres ehemaligen ungeborenen SEINs, dem wir bekanntermassen kaum mehr über den Weg trauen, denn wer hat uns ins einteilende kalte Licht gedrängt, nein, dieses Mal waren es nicht die Schweizer.

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