ICH-EBENE

Die diesseitige Welt unseres sinnlosen „Mein Wille geschehe“

Wenn man die ICH-sagende Existenz des Menschen als ein Kreis der „individuellen Freiwilligkeit“ des „Mein Wille geschehe“ abbilden will, dann muss man gezwungenermassen die Welt, die sich jenseits des eigenen sich vom Rest der Welt abgrenzenden ICHs befindet als ein scheinbar selbständiger Kreis abbilden, sodass wir als Folge das ehemals ungeteilt adamische Ganze in eine ICH-Welt und in eine NICHTICH-Welt darstellend einteilen müssen, so entstehen entweder zwei Einzelkreise, die sich quasi nichts zu sagen haben (wissende Heliozentrik), dennoch unbewussterweise die gleiche Luft der all-ein-seienden Schöpfung einatmen oder aber es ergibt sich die waagrecht liegende lemiskate Ziffer 8, die auch als Symbol für den Zyklus von Sterben und Werden gewertet werden darf, in der das lichtdurchflutete Diesseits sich im formauflösenden Jenseits eines Tages verlieren wird und umgekehrt (glaubende Geozentrik).

Weil der Mensch jedoch Angst um sein nacktes Leben hat, welche immer mit dem Bild des Verlustes seiner physischen Form einhergeht, denn unser EGO kann nur über die dreidimensionale Form regieren und fühlt sich damit auch noch identisch, muss der egozentrische Mensch um jeden Preis seine geborene ICH-Form vor der Auflösung bewahren, denn alles andere würde von ihm als sinnlos, und letzten Endes als Tod bezeichnet werden, und macht sich in unserer leistungs-, zielorientierten und vom ersehnten Erfolg geblendete Gesellschaft irgendwie nicht gut.

Um den, dem Menschen, eingehauchten Auftrag der Sinnfindung überhaupt erfüllen zu können, muss zuvor jedes materiell adamische SEIN in eine dreidimensionale Form gezeugt und eingebunden werden, um durch die Geburt ins Licht die innere Leere am eigenen Leibe überhaupt schmerzvoll erfahren zu können, die Idee des individuellen EGOPlans lässt an dieser Stelle bereits leise grüssen.

Es wird nicht nur in spirituellen Kreisen nicht ohne Grund vom Körper, in dem die Seele des Menschen wohnt, gesprochen, ergo muss der Sinnfindungsauftrag der Schöpfung in einem ersten Akt in eine in die Höhe schiessende ICH-Form gezeugt werden, die ich die CLAVIskopal 1. Ebene der Körperlichkeit nennen möchte, die einem hohlen Rohr nicht unähnlich ist, um im Anschluss durch die Geburt ins Licht die innere Leere, den gefühlten Mangel des Verlustes der Sicherheit nur einfach SEIN-zu-Dürfen in sich selbst spüren zu müssen.

Diese zum Leben erweckte Leere kann auch mit dem nagenden Gefühl des Verlustes der Schöpfung blindlings Trauen-zu-Dürfen umschrieben werden - damit fehlt uns nach unserer Geburt, das tief in uns verankerte Gefühl mit der Schöpfung im Einklang zu sein. Diese nun fühlbare Leere lässt uns sinnbildlich gesprochen einen kleinen Hunger spüren, den wir auf Teufel komm raus irgendwie zu stillen versuchen.

Dieses beklemmende Gefühl der inneren Leere habe ich der CLAVIskopal 2. Ebene, die der Bedürftigkeit zugewiesen, denn in diesem Bereich wird der in die Tiefe des Raums vorwärts gerichtete Drang unserer individuell fühlbaren Besessenheit um jeden Preis in einem ominösen, einem besseren „Da“-sein-Müssen erst fühlbar geboren, darum steckt in dieser 2. CLAVIskopalen Ebene nicht nur die sog. Wurzel allen Übels unserer schöpfungsverachtenden Handlungen, sondern in diesem Bereich verbirgt sich auch der Schlüssel, dessen auf Ganzheitlichkeit bedachte Umdrehung unserem EGO zwar den irdischen Kopf kosten wird, aber dennoch unserer Seele den Weg zurück in den „all-ein(s)-seienden Himmel“ weisen wird.

Weil wir aber nicht wirklich wissen wie, mit was und warum wir uns dieser schweisstreibenden Bedürftigkeit stellen können, erheben wir notgedrungen die männliche vorwärts, also in die Zukunft gerichtete Tat und damit unser individuell ausgerufenes „Mein Wille geschehe” zum Nabel unseres geteilten Bewusstseins, denn nur dieses Willentlich-Wollende lässt uns quasi zielstrebig „unseren Weg der Heilung” gehen, auch wenn wir am Ende unseres Lebens erkennen müssen, dass wir nur einer idealisierten ScheinHeilung aufgesessen sind.

Anstelle, dass wir uns um genau diese innere Leere nachhaltig, im Sinne von geistig-spirituell ganzheitlich kümmern, bleiben wir in der ritualisierten Verherrlichung unserer sinnlos expansiven wie exzessiven Taten wie Süchtige gefangen und erhoffen uns unbewusst, dass uns die Welt des NICHTICHs bei unserem Versuch die Sicherheit einfach nur SEIN-zu-Dürfen wieder zu erlangen, uns stillend behilflich sein wird – was uns noch mehr bedürftig-seiend Vertrauen-Müssen lässt. Damit rückt die CLAVIskopal 3. Ebene, die der reinen unbedürftigen Geistigkeit in die sprichwörtliche Ferne.

Der Mensch lebt ein Leben, welches ihn in seiner ausgehungerten Situation gnadenlos gefangen hält bzw. unter dem Deckmantel der kollektiv-neurotisierten Verhaltensvor-gaben von „Gut“ und „Böse“ ritualisiert der Mensch seine ihm eigene Art des Hunger-Stillens und perfektioniert diese unbewusste Bedürftigkeit mehr und mehr als die Wahrheit seines zwanghaften „gut“-seins, um so sicher, im Sinne von hoffentlich, ans Ziel seiner Wünsche, seiner Träume zu kommen. Als Folge muss die CLAVIskopal 3. Ebene auf der sprichwörtlichen Strecke bleiben, denn dieser Bereich folgt nur dem ausgewogenen, und damit harmonischen „Ihr Wille geschehe“ der Schöpfung.

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