Während die Geozentrik die Welt quasi aus sich heraus erkennen und verstehen will, bedient sich die Heliozentrik des Aspektes des losgelöst SEINs des von ihm unter-suchten Objektes. Damit schaut die Heliozentrik bloss auf das zu untersuchende „Forschungsobjekt“ und erachtet sich gleichzeitig selbst als nicht zum Prozess des Augenblicks zugehörig, im Sinne von „ICH“ und „DU“ haben rein gar nichts miteinander zu tun, ausser vielleicht, dass Du von Glück sprechen kannst, dass ich mich dir über-haupt interessiert zuwende. So ist innerhalb dieses Weltbildes das auf diese Weise wissenschaftlich fokussierte Objekt der Begierde und der analysierende Beobachter (Subjekt) offensichtlich in keiner Weise miteinander verbunden, auch nicht morphogen energetisch.

Diese losgelöste Herangehensweise stellt zugleich auch die unbewusste Basis jeder wissenschaftlichen Forschungstätigkeit dar, die als Preis dieser „freiwillig-idealisierten“ Loslösung den „gewonnenen“ Ergebnissen jede auf Ganzheitlichkeit bedachte sinnvolle Erkenntnis berauben wird, welches in der uns selbstverherrlichenden und Gott gleich-machende Gentechnik ihr augenblickliches Höchstmass an menschlichem Grössen-wahn pervers anmutend zum Ausdruck gebracht wird.

Diese einteilende wir-sind-nicht-das-Gleiche-Mentalität der Heliozentrik bildet auch die Grundlage einer immer kränker (nicht nur Physisch) werdende Gesellschaft und dies unabhängig vom Industrialisierungs- und Sozialisierungsgrad und des religiösen Schein-Bewusstseins eines fingerzeigenden, kollektiv-neurotisierten „tue dies und lasse jenes“ unserer modernen und ach so „toleranten“ Welt - weibliche Geozentrik, die vergessene Basis der männlichen Heliozentrik.

Der Mensch wird solange er sich selbst als ein vom universellen ALL-EIN-SEIN losgelöster adamischer Gott, Herrscher über Leben und Tod, betrachtet, weder in der ritualisiert zum Glauben verdammten Geozentrik, noch in der Wissen schaffenden Heliozentrik eine plausible Antwort, ein „funktionierendes Rezept“ auf die essentielle Frage: „Wer bin ich eigentlich?“ erhalten, die als Basis ihrer Erkenntnis die Unbedürftigkeit an der Schöpfung etwas ändern zu müssen, vorbehaltlos annimmt.

Im Rahmen unserer Sinnsuche ist es gegenüber der selbst betroffenen Geozentrik ein unbestrittener und nicht unerheblicher Vorteil, dass sich die Heliozentrik selbst aus der untersuchten Thematik herausnehmen kann, dennoch und hier ist der Schicksal erwirkende Trugschluss, die „Falle“ dieser von „oben-herab-blickenden“ Sichtweise begraben, bleibt der Suchende in dieser losgelösten Haltung verhaftet und schafft es nicht mehr, die vorher noch notwendige Distanz zwischen ICH und NICHTICH wieder aufzugeben, um selbst wieder Teil des Ganzen in Gottes Namen zu werden, im Sinne von zu SEIN.

Der Nachteil der oberflächlichen Heliozentrik ist darin zu finden, dass diese Sichtweise immer im vordergründig „intelligent“ wirkenden „es ist, wie es ist“ verhaftet bleibt und verkommt damit zu einem seelenlosen Vehikel der menschlichen Auftragsverweigerung, die zwar so tut, als ob sie sich um ein Verständnis eines ganzheitlichen Bewusstseins bemüht, jedoch auf diese Weise kaum an den in sich selbst morphogen ruhenden Punkt aller Anfänge, dem ursächlichen „Warum?“ es eigentlich so ist, wie es ist, vorstossen kann.

Erst wenn beide „gültigen“ Sichtweisen, die weibliche Geozentrik (Eva) und die männliche Heliozentrik (Adam) (- man(n) beachte auch hier die sinnvolle Artikelzuordnung) ihren virtuell trennenden Aspekt ihres idealisierend oppositionellen und halbherzigen Sinnfindungsbestrebens in einem alchemistischen Prozess der Verschmelzung zweier unedler Formen von möglichem SEIN, zum Wohle eines allem übergeordneten unsichtbaren zweidimensionalen Ganzen, der in sich ungeteilte weisslichtige und formverhaftete Adam, Bruder der schwarzlichtigen und formlosen Lilith, überwunden haben, können diese adamisch gegensätzlichen Weltbilder wieder zu einem vereinten Blick an den Anfang aller Anfänge werden, der den Weg in die matriarchal schwarzlichtige Dunkelheit unseres patriarchal weisslichtigen SEINs mit bewusstem SEIN wieder erhellen kann.

HELIOZENTRIK

Die Sicht von „Oben“ (Himmel) nach „Unten“ (Erde)

DAS PATRIARCHALE INTERPRETATIONSWERKZEUG DES WEISSLICHTIGEN ADAMS

CLAVISKOP

WILLKOMMEN

PLANETENSTELLEN

Das Gesetz

Ausgangslage

Entwicklung

Ausleben

Archetypen

Im Gespräch

Mein Buch

TERMINE

ÜBER MICH

CLAVIpolaris

IMPRESSUM

An Anfang

schuf Gott

Himmel

und Erde

Als Mann und

Frau erschuf er ihn

Polarität

Adam (Tag)

und Eva (Nacht)

Apokalypse

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CLAVIskop

ENERGIELAUF

ARTIKELZUORDNUNG

Weltbilder

Geozentrik

Heliozentrik

ICH Ebene

NICHTICH Ebene

ICH Körperlichkeit

NICHTICH Körperlichkeit

Erde

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Uranus

Plutonia

ICH Bedürftigkeit

NICHTICH Bedürftigkeit

Mond

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Jupiter

Saturnia

NICHTICH Geistigkeit

Neptunia

Chiron

ICH Geistigkeit

Venus

Mars

Asteroridengürtel

DAS BILD CLAVIskop

Matriarchal

Ungeborenes

Patriarchal

Geborenes

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