AM ANFANG…

Ebene der schwarzlichtigen Eindimensionalität

Mit diesen einleitenden Worten beginnt die christliche Schöpfungsgeschichte GENESIS ihren Versuch der spirituell-philosophischen Erklärung der menschlichen Existenz und allen dem Menschen zugänglichen Formen des SEINs. Dabei geht dieser Mythos davon aus, dass ein ominöser Gott es war, der alles erschaffen haben muss, denn es steht in der ersten genesischen Textzeile weiter geschrieben „... schuf Gott “.

In meiner geistig-spirituellen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein stellt sich für mich jedoch die auf Ganzheitlichkeit bedachte Frage, für welche symbolische Aussage die Begrifflichkeit Gott eigentlich steht?

In meiner Sichtweise kann Gott als der Teil des SEINs assoziiert werden, der gleichnishaft für das weisse Licht der Materie steht und erst und nur durch seine einteilende Tat sichtbar werden konnte, damit muss Gott zwangsläufig von männlich aktiver Natur sein. Eine Sichtweise, die dahingehend unterstrichen wird, dass Gott in allen Abbildungen als Mann dargestellt wird, was gleichermassen auch für seine irdisch geborenen Vertreter (Jesus, usw.) seine patriarchal selbstgefällige Gültigkeit hat.

DOCH WOHER KOMMT DIESER SICHTBAR MÄNNLICHE GOTT?

Die Frage ist so simpel, wie einfach zu beantworten - Gott ist das geborene Kind des vor ihm liegenden „Am Anfang…“ und wenn die Begrifflichkeit „Gott“ stellvertretend für den erleuchteten Menschen und seine reale Geburt in die Materie, also ins teilende Licht steht, muss Gott als das geborene männliche Kind eines für das Licht unsichtbaren weiblichen Prinzips übersetzt werden, von dessen Existenz die männliche Expansion keine Ahnung haben wird.

Dieser frevlerische Gedankengang dürfte bei den eingefleischten Christen nicht sonderlich gut ankommen, da er nicht nur das verherrlichte Bild Gottes infrage stellen wird, sondern das männliche auf Aktivität bedachte Patriarchat, als den Nabel unserer Schicksal erzeugenden unbewussten Existenz vom selbstgerechten Thron der Heiligkeit stösst.  

Damit ist das auf ruhende Passivität bedachte Matriarchat nicht nur die anfängliche Mutter Gottes, sondern auch die vergessene Heimat des adamischen Menschen und allen uns bekannten Formen von SEIN.

DOCH VON WELCHEN FORMEN SPRECHE ICH HIER EIGENTLICH?

Auch diese elementare Frage wird in der ersten Textzeile der GENESIS schlüssig und zweifelsfrei beantwortet. Es gibt nur zwei Formen von SEIN – das ETWAS (Erde, das Formhafte > Adam) und das NICHTS (Himmel, das Formlose > Lilith).

In dem Moment, in dem der patriarchal einteilende Gott auf der Spielwiese der lebendigen Materie auftauchte, war Schluss mit lustig, denn das ursächlich ungeteilte, in sich selbst ruhende matriarchale ALL-EIN-SEIN musste sich im Zuge ihres Sinnfindungsbegehrens einer primären Teilung unterziehen, welches am Ende des formvollendeten Abstiegs in der Brust des Menschen die Frage: „Wer bin ich eigentlich?“ aufkommen liess.

Diese auf Ganzheitlichkeit bedachte Frage der Erinnerung bildet seit unserem ersten nach dem Geiste ringenden Atemzug die Basis unserer bedürftigen Existenz, denn diese Frage richtet ihren Fokus auf das morphogene Zentrum unserer weiblich, matriarchalen Hiersein-Dürfenden Heimat, die dem expansiven Dasein-Wollenden Patriarchat den sprichwörtlichen gar ausmachen würde, wenn sie denn dürfte.

SCHLUSSFOLGERUNG

Den benennbaren männlichen Gott kann es nur dank dem nicht benennbaren weiblichen Anfang – dem ursächlichen ALL-EIN-SEIN geben – somit wirkt hinter und in jeder Form von Sein immer und ausnahmslos ein weibliches Prinzip. Dieses weibliche Prinzip ist der sagenumwobene Ort der matriarchal formlosen Ruhe absoluter Unbedürftigkeit, der zentrierte Punkt absoluter Unbeweglichkeit und vollkommener Dunkelheit und steht sinnbildlich für das unbewusste Ziel unserer humanoiden Selbstfindung.

DIE MATRIARCHALE PHILOSOPHIE DER SCHWARZLICHTIGEN LILITH

CLAVIPOLARIS

WILLKOMMEN

PLANETENSTELLEN

Das Gesetz

Ausgangslage

Entwicklung

Ausleben

Archetypen

Im Gespräch

Mein Buch

TERMINE

ÜBER MICH

CLAVIpolaris

IMPRESSUM

An Anfang

schuf Gott

Himmel

und Erde

Als Mann und

Frau erschuf er ihn

Polarität

Adam (Tag)

und Eva (Nacht)

Apokalypse

/

/

/

/

/

/

CLAVIskop

ENERGIELAUF

ARTIKELZUORDNUNG

Weltbilder

Geozentrik

Heliozentrik

ICH Ebene

NICHTICH Ebene

ICH Körperlichkeit

NICHTICH Körperlichkeit

Erde

Sonne

Uranus

Plutonia

ICH Bedürftigkeit

NICHTICH Bedürftigkeit

Mond

Merkur

Jupiter

Saturnia

NICHTICH Geistigkeit

Neptunia

Chiron

ICH Geistigkeit

Venus

Mars

Asteroridengürtel

DAS BILD CLAVIskop

Matriarchal

Ungeborenes

Patriarchal

Geborenes

© 2017 - ANDREAS CLAVADETSCHER

PREISE