Obschon die virtuelle Erschaffung des Menschen im spirituell-philosophischen Kontext der GENESIS eingebunden ist, ist es für die selbstgerechte „Göttlichkeit“ des männlichen Patriarchats dennoch bezeichnend, dass die Erschaffung des weiblichen Prinzips, also das für den real geborenen Menschen fassbar Weibliche nur ausserhalb der GENESIS erklärt werden und stattfinden kann, welches dem Weiblichen damit eine Sonderstellung, im Sinne von, dem MANNE nicht gleichwertig zu sein, unterschieben will.

Dieses Weibliche, welches wiederum als Erinnerung an ihre beiden formlosen dualen Vorgängerinnen in unserem polar geteilten SEIN sein muss, konnte der Krönung der weisslichtigen Schöpfung nie und nimmer gleichwertig sein, da die weibliche Passivität des ruhenden HIERseins in unmittelbarer Verbindung mit Lilith, dem todbringenden NICHTS gesehen werden muss.

Das adamisch weisse Licht der Materie hat die unaufhaltsame Tendenz sich vom matriarchal ruhenden Zentrumspunkt des unbedürftigen SEINs fortbewegen zu wollen, im Sinne von nach „Aussen“ richten. Es liegt zum einen im Naturell des männlichen Prinzips nie HIERsein zu können, denn was scheut das Licht am meisten, die lichtfressende Dunkelheit und zum anderen erhofft es sich im avisierten Punkt im DA, seine Wurzeln, seine geistige Herkunft erkennen zu können, um so eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich eigentlich?“ zu erhalten.

Die Ebene des lebendigen Adams ist die Heimat der ungezügelten männlichen Extraversion, also der sichtbaren Bewegung der sich im formlosen Raum ausdehnenden Aktivität, die von einem unsichtbaren Punkt, der innere Punkt im astronomischen Sonnensymbol, der introvertierten Passivität (Lilith/Frau) aus, seinen vergessenen Sinn in der Ausdehnung zu finden hofft.

Dies ist das Naturell jeder geborenen dreidimensionalen Form und damit sind alle uns bekannten Formen von SEIN zugleich auch immer von männlich expansiver Natur, unabhängig des real physischen Geschlechts und ihrer sichtbaren Aktivität.

Auf der Ebene des geteilten Adams gibt es das weibliche Prinzip einer in sich selbst ruhenden Passivität nur in Form des uns zeitgleich umgebenden NICHTICHs, welches im Auftrag der Schöpfung immer für das duale Gleichgewicht der Kräfte, im Sinne des all-ein-seienden „Ihr Wille geschehe“ besorgt ist.

Da sich der weisslichtige Adam jedoch als der abgestiegene „gottgleiche“ Herrscher der patriarchal männlichen Welt selbst in den Himmel erhebt, muss er sich zwangsläufig oppositionell gegen die Schöpfung stellen, sich quasi „freiwillig“ von ihr lossagen und ihr Stirn bietend sein egoistisch ausgerufenes „Mein Wille geschehe“ halbherzig, dennoch entschlossen entgegenhalten, sodass er unbewussterweise sein ihn ausgleichendes Schicksal, wie bereits erwähnt, selbst heraufbeschwört.

Weil sich die sichtbare Exklusion in ihrem avisierten Ziel die Stillung ihres inneren Hungers, der Sinnlosigkeit unseres SEINs erhofft und die männlich proaktive Bewegung, als ein Ausdruck von ETWAS SEIN = LEBEN betrachtet, muss dieser Bewegung der innere Zentrumspunkt der Ruhe gänzlich fehlen, quasi patriarchal verteufelt werden.

Eine Tatsache, die nicht nur die Erschaffung der Männin, die aus der Rippe des Mannes geborene, notwendig macht, sondern auch der Sinn suchenden Energieausrichtung des Menschen entspricht, die sich damit dem harmonischen Aspekt der Gleichwertigkeit von ICH und NICHTICH widersetzt.

So suchen wir in jeder Interaktion mit dem Du eine Antwort auf unser unbewusstes Motiv. Durch das Feedback, die Reaktion des Dus erhoffen wir uns in aller Regel selbst näher zu kommen, sodass wir wertvolle Rückschlüsse ziehen können, die unserer Selbsterkenntnis, unserem Selbstbewusstsein und unserem Ganz-Werden dienlich sein sollen.

Das gleichnishafte extrovertierende Sonnenlicht, welches sich in unserem Sonnensystem ungehindert und ungeniert in allen Richtungen ausbreitet und jedem Planeten, welcher die Bahn des solaren Outputs kreuzt, unbewussterweise seine Wertigkeit, seine Ideale, seine Form von Verständnis des eigenen Seins aufzwingt, ist auf diese eine mögliche Weise gezwungen, in der Summe der Begegnungen etwas über das im Zentrum wirkende Motiv erfahren zu können - hoffentlich.

Somit ist klar, dass das Bild, welches wir vom Mond und allen anderen Planeten unseres Sonnensystems haben, die nur als sinnbildliche Stellvertreter für alle Wesen unseres eigenen NICHTICHs dienlich sind, nur die Wertigkeit darstellen und wiedergeben können, welche unser eigenes Sonnenlicht zulässt, bzw. mit diesem in Resonanz steht.

Aufgrund des in der Begegnung mit dem NICHTICH im Hintergrund wirkenden Magnetismus (weibliche Anziehung), muss die manifestierte Resonanz in einer gespiegelten Form zu uns zurück kehren und erst noch in dem Masse, also in der Frequenz in dem wir unser solares EGOLicht in die Welt hinaus gesendet haben.

Dabei dürfen wir an dieser Stelle nicht vergessen, auch wenn das Wort „gespiegelt“ in psychologischen, wie esoterischen Kreisen sehr gerne verwendet wird, dass eine Spiegelung immer eine verdrehte Opposition, dessen was vor sich dem Spiegel befindet, ist.

Es ist also nicht nur einfach eine antwortende Reflektion auf unseren Output, nein, ein Spiegelbild trägt immer auch etwas verzerrtes und verwirrendes an sich, was mit dem energetischen Gegenpol verglichen werden kann - der Tag muss sich sozusagen immer in der gegenteiligen Nacht spiegeln, um sich als Tag erfahren zu können.

Somit können sich gleiche Pole niemals wirklich anziehen, nur das Gegensätzliche, also das Plus (Ein Zuviel) und das Minuns (Ein Zuwenig) tragen die Kraft der heilenden Resonanz in sich, eben gespiegelt und damit diametral entgegengesetzt und sich doch ergänzend, um letztendlich für unser einteilendes Bewusstein unsichtbar stattfindend, genau in diesem Augenblick wieder das ursächlich anfängliche und damit ganz werden zu können und heil zu sein.

ADAM

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Das proaktive Prinzip der männlichen Exklusion

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